
DAS ENSEMBLE FÜR MUSIK DER FRÜHEN NEUZEIT
Der
Bass-Bariton Stefan Vock begann nach einem Lizenziat in
Experimentalphysik an der Universität Basel seine
Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik in Basel
bei Prof. Kurt Widmer und erlangte 2005 das
Solistendiplom mit Auszeichnung. Weitere wertvolle
Impulse erhielt er u.a. in der Arbeit mit
Persönlichkeiten wie Joshua Rifkin, Gérard Wyss, Jan
Schultsz und im Unterricht bei Prof. D.
Fischer-Dieskau.
Die Tätigkeit des jungen Schweizer Sängers konzentriert sich besonders auf das Gebiet der alten Musik. Ganz zentrale Bedeutung in seiner sängerischen Tätigkeit nehmen dabei die Werke J.S. Bachs ein - die umfangreichen Vokalwerke genauso, wie mehrere Dutzend aufgeführte Kantaten aus dem unendlich reichen Lebenswerk dieses Komponisten
Neben dem bekannten Konzertrepertoire widmet sich Stefan Vock gerne auch unbekannter Musik. So sind z.B. beim Label Musiques Suisses eine Marienvesper des Schweizer Frühbarockkomponisten J.M. Gletle und ein bisher unveröffentlichtes Miserere des Aargauer Komponisten Th. Fröhlich mit Stefan Vock erschienen. Zusätzlich dokumentieren verschiedene Fernseh- und Radioaufnahmen (Schweizer Radio DRS 2, Radio Suisse Romande Espace 2, u.a.) sein musikalisches Schaffen.
Stefan Vock erhielt im Jahre 2000 einen Studienpreis der Friedl Wald-Stiftung und in den Jahren 2001/02 und 2002/03 den Studienpreis des Schweizerischen Migros-Genossenschaftsbundes. Im Jahre 2004 war Stefan Vock Preisträger der Basler-Orchester-Gesellschaft und gewann den 1. Preis der Elvira Lüthi-Wegmann-Stiftung.